Sobald du Ryvantir besuchst, greifen verschiedene Tracking-Technologien ineinander, um dir ein funktionierendes, angenehmes Lernen zu ermöglichen. Sie speichern Daten entweder im Browser, auf dem Server oder manchmal auf beiden Seiten. Typischerweise handelt es sich dabei um kleine Informationsblöcke, die entweder nur für die Dauer deiner Sitzung erhalten bleiben oder auch dauerhaft gespeichert werden können. Diese Methoden reichen von klassischen Cookies über komplexere lokale Speicherlösungen bis hin zu unsichtbaren Pixeln, die bestimmte Aktionen aufzeichnen.
Die sogenannten essentiellen Technologien sind schlichtweg unverzichtbar. Ohne sie würden grundlegende Funktionen, wie der sichere Login, das Merken deines Lernfortschritts oder der Zugriff auf deine gespeicherten Kurse, schlichtweg nicht funktionieren. Stell dir vor, du müsstest dich nach jedem Seitenwechsel neu anmelden – das wäre nicht nur lästig, sondern in einer Lernumgebung auch völlig unpraktisch. Auch das Speichern deiner Spracheinstellungen oder das Verwalten aktiver Sessions läuft über diese Methoden.
Für uns ist es auch wichtig zu verstehen, wie unsere Plattform genutzt wird. Dazu kommen Analyseverfahren ins Spiel, die erfassen, wie oft bestimmte Inhalte aufgerufen werden, wie lange einzelne Erklärvideos geschaut werden oder an welcher Stelle Nutzer aussteigen. Solche Daten helfen uns, Kurse zu verbessern, besonders beliebte Themen auszubauen und Stolperstellen zu erkennen. Wir sehen zum Beispiel, ob eine Übung zu schwer ist, weil viele Nutzer dort abbrechen, und können darauf reagieren.
Funktionale Technologien gehen noch einen Schritt weiter: Sie speichern etwa deine bevorzugten Lernmethoden oder ob du lieber abends oder morgens lernst. Diese Informationen dienen dazu, dir individuelle Empfehlungen zu geben, etwa Vorschläge für neue Kurse, die zu deinem Wissenstand und Lernverhalten passen. Du profitierst von einer persönlicheren Lernerfahrung, bei der du nicht ständig Einstellungen neu vornehmen musst.
Ein weiteres Feld sind Anpassungsfunktionen, mit denen wir deinen Lernalltag auflockern wollen. Sie sorgen dafür, dass dir beispielsweise passende Übungsaufgaben angezeigt werden, die zu deinem aktuellen Kursfortschritt passen. Auch spezielle Hinweise, Belohnungen oder Erinnerungen werden auf Basis dieser Daten ausgespielt. So wird deine Lernerfahrung nicht nur effektiver, sondern auch motivierender gestaltet.
Das Zusammenspiel dieser Technologien ergibt ein fein abgestimmtes System. Zum Beispiel sorgt ein Cookie dafür, dass du eingeloggt bleibst, während ein Analyse-Tool misst, wie oft du ein bestimmtes Kapitel anschaust. Parallel merkt sich der lokale Speicher, ob du den Dunkelmodus aktiviert hast. All diese Methoden zusammen machen es möglich, dir eine stabile, sichere und individuell zugeschnittene Online-Bildungsplattform zu bieten.
Du hast jederzeit das Recht, zu entscheiden, welche Daten Ryvantir auf deinem Gerät speichert oder weiterverarbeitet. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und andere Regelwerke verlangen, dass du deine Einwilligung geben und auch wieder entziehen kannst. Wir wollen, dass du selbstbestimmt bleibst und deine Einstellungen leicht anpassen kannst – egal, ob du alle oder nur bestimmte Kategorien erlauben willst.
Die meisten Browser bieten dir umfangreiche Tools, um Cookies und andere Speicherarten zu verwalten. Meist findest du diese Optionen im Hauptmenü unter “Einstellungen” beziehungsweise “Datenschutz und Sicherheit”. Dort kannst du einzelne Cookies anzeigen, löschen oder sogar automatisch nach jeder Sitzung entfernen lassen. In Chrome etwa gehst du auf das Dreipunkt-Menü oben rechts, wählst “Einstellungen”, dann “Datenschutz und Sicherheit” und kannst dort alle gewünschten Anpassungen vornehmen. In Firefox findest du das Menü unter “Einstellungen” → “Datenschutz & Sicherheit”, während Safari seine Optionen unter “Einstellungen” → “Datenschutz” bereithält.
Ryvantir bietet dir außerdem eigene Werkzeuge zur Verwaltung deiner Einwilligungen. Beim ersten Besuch erscheint ein Auswahlfenster, in dem du gezielt auswählen kannst, welche Arten von Tracking du erlauben möchtest. Diese Einstellungen erreichst du jederzeit über den Link am Seitenende oder im Benutzerprofil. Dort kannst du deine Einwilligungen erneut anpassen oder zurückziehen – und das ganz ohne technische Vorkenntnisse.
Was passiert, wenn du bestimmte Kategorien ausschaltest? Nun, deaktivierst du essenzielle Methoden, können wir leider keine Garantie mehr für einen reibungslosen Betrieb geben – zum Beispiel könnte dein Lernfortschritt nicht mehr gespeichert werden, oder du wirst ständig ausgeloggt. Wenn du Analysefunktionen deaktivierst, erhältst du zwar dieselbe Plattform, aber wir können aus deinem Verhalten nichts mehr lernen und die Seite weniger gezielt verbessern. Funktionale und personalisierte Features auszuschalten bedeutet, dass du weniger individuelle Empfehlungen bekommst und etwa Einstellungen wie Dunkelmodus nicht mehr gespeichert werden.
Es gibt auch zahlreiche Drittanbieter-Tools, mit denen du deine Privatsphäre weiter schützen kannst. Programme wie Ghostery oder Privacy Badger zeigen dir, welche Tracker gerade aktiv sind, und blockieren sie auf Wunsch. Adblocker bieten oft zusätzliche Möglichkeiten, Tracking zu steuern. Aber Vorsicht: Manche dieser Tools können auch nützliche Funktionen blockieren, sodass einzelne Teile der Lernplattform eventuell nicht mehr wie gewohnt funktionieren.
Die beste Lösung ist meist, einen Mittelweg zu finden, der zu deinen Bedürfnissen passt. Es lohnt sich, die Einstellungen regelmäßig zu überprüfen – vor allem, wenn sich deine Anforderungen ändern oder du neue Features auf Ryvantir ausprobierst. Gerade beim Lernen ist es oft sinnvoll, essenzielle und funktionale Methoden zuzulassen, um von einer stabilen und persönlichen Plattform zu profitieren, ohne dabei die Kontrolle über deine Daten aus der Hand zu geben.
Ryvantir speichert personenbezogene Daten nicht länger als erforderlich. Je nach Kategorie werden Informationen entweder sofort nach Sitzungsende gelöscht oder aber für maximal 24 Monate gespeichert, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen. Das betrifft vor allem Analyse- und Funktionsdaten, die älter als zwei Jahre sind – sie werden automatisch entfernt, sofern sie nicht aus rechtlichen Gründen länger benötigt werden.
Um deine Daten zu schützen, setzen wir eine Vielzahl von Sicherheitsmaßnahmen ein. Dazu zählen verschlüsselte Datenübertragungen (z.B. durch HTTPS), regelmäßige Sicherheitsprüfungen der Systeme sowie Zugriffsbeschränkungen für Mitarbeitende. Auch Backups werden verschlüsselt abgelegt und nur autorisierte Personen haben Zugriff auf besonders schützenswerte Bereiche.
Wir achten streng darauf, nur das zu speichern, was wirklich nötig ist. Zum Beispiel werden für deinen Login nur die minimal erforderlichen Angaben gesichert, und Kursstatistiken werden anonymisiert erhoben, sobald eine Auswertung keinen Personenbezug mehr erfordert. So stellen wir sicher, dass keine unnötigen Informationen auf Vorrat gehalten werden.
Unsere Verarbeitung richtet sich nach allen einschlägigen Gesetzen, insbesondere der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und dem Telemediengesetz (TMG). Da Ryvantir Bildungsdienstleistungen für verschiedene Altersgruppen anbietet, beachten wir dabei auch besondere Regelungen für Minderjährige, wie sie im BDSG oder dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vorgesehen sind.
Automatisierte Entscheidungen kommen zum Beispiel bei der Zusammenstellung personalisierter Kursvorschläge zum Einsatz. Dabei wird ausschließlich auf Basis deiner bisherigen Lernaktivitäten eine Auswahl generiert – es findet keine Bewertung deiner Person statt. Solltest du Fragen zu solchen Entscheidungen haben oder Widerspruch einlegen wollen, kannst du das jederzeit in deinem Profilbereich tun.
Neben klassischen Cookies setzt Ryvantir eine Reihe weiterer Methoden ein, um Informationen über den Besuch unserer Website zu erfassen. Dazu zählen beispielsweise Web Beacons, Clear GIFs und Tracking-Pixel. Technisch betrachtet handelt es sich dabei um winzige grafische Elemente, oft nur ein Pixel groß und für das menschliche Auge unsichtbar. Sie werden in Seiten oder E-Mails eingebettet und übermitteln beim Laden bestimmte Daten an unsere Server, etwa ob eine Unterrichtseinheit vollständig angesehen wurde oder ein Link angeklickt wurde. Gerade im E-Learning-Kontext ist das hilfreich, um festzustellen, wie Lerninhalte genutzt werden.
Lokaler Speicher (Local Storage) und Sitzungsbasierter Speicher (Session Storage) sind weitere wichtige Bausteine. Während der lokale Speicher Daten dauerhaft auf deinem Gerät ablegt – etwa deine gewählten Spracheinstellungen oder Fortschrittsbalken – wird der Session Storage beim Schließen des Browserfensters automatisch gelöscht. Typische Daten, die hier landen, sind temporäre Quiz-Ergebnisse oder der aktuelle Stand eines laufenden Kurses.
In manchen Fällen erkennt Ryvantir auch das verwendete Gerät, z.B. ob du per Smartphone, Tablet oder Desktop zugreifst. Das geschieht über technische Merkmale wie Bildschirmgröße, Betriebssystem oder Browsertyp und dient dazu, Inhalte optimal anzuzeigen oder Bedienhilfen anzupassen. Wir speichern dabei keine Gerätekennungen dauerhaft, sondern verwenden diese Informationen ausschließlich für die aktuelle Sitzung.
Unsere Server erfassen in Logdateien automatisch bestimmte Informationen, sobald du die Website aufrufst. Dazu zählen etwa die Uhrzeit des Zugriffs, aufgerufene Seiten, Statusmeldungen oder teilweise auch gekürzte IP-Adressen. Diese Serverprotokolle dienen in erster Linie der Sicherheit, etwa um missbräuchliche Zugriffe zu erkennen, und werden nach maximal 30 Tagen gelöscht.
Du kannst auch diese Technologien beeinflussen. Während Web Beacons und Pixel meist über die allgemeinen Privatsphäre-Einstellungen deines Browsers blockiert werden können, lassen sich lokale und Session-Speicher über die Entwickler-Tools deines Browsers einsehen und bei Bedarf löschen. Die genaue Vorgehensweise hängt vom jeweiligen Browser ab – ein kurzer Blick in die Dokumentation hilft hier meist weiter.