Knut
Digitaler Bildungsberater
Wenn jemand bei Ryvantir wirklich in die Tiefe der floralen Gestaltung eintauchen will, landet er früher oder später in Knuts Unterricht. Seine Herangehensweise an fortgeschrittene
Blumenarrangements? Absolut praktisch. Theoretisches Grundwissen wird nicht bloß abgefragt, sondern in Situationen gepackt, die man draußen tatsächlich erlebt – wie etwa, wenn
plötzlich ein Auftraggeber exotische Blüten verlangt, die gerade nicht verfügbar sind. Was viele fasziniert: Knut spinnt gern unerwartete Fäden zwischen Ikebana-Traditionen und
moderner Event-Floristik; man sitzt da, denkt an Farbharmonien, und plötzlich erklärt er, wie Kriegszeiten die Vase beeinflusst haben. Er selbst hat die Entwicklung der floralen
Gestaltung in den letzten zehn, fünfzehn Jahren aus nächster Nähe miterlebt – inklusive einiger ziemlich abenteuerlicher Moden, über die er gelegentlich mit trockenem Humor berichtet.
Die Atmosphäre in seinem Kursraum ist... naja, irgendwo zwischen Labor und Werkstatt, manchmal riecht es nach nassem Moos, manchmal nach Kaffee. Man könnte fast meinen, die Tische
erzählen Geschichten von Experimenten, die schiefgegangen sind – und genau daraus entsteht oft das beste Lernen. Studierende schreiben in ihren Rückmeldungen immer wieder, sie hätten
nach Knuts Kursen nicht nur mehr verstanden, sondern auch den Mut bekommen, eigene Regeln zu brechen. Es gibt Sitzungen, in denen er einen alten Fall aus einer Beratung hervorholt –
etwa, als eine Bankfiliale ihr Foyer mit 200 weißen Amaryllis verschönern wollte und am Ende doch mit Trockenblumen zufrieden war. Diese Geschichten sind keine netten Anekdoten,
sondern werden zum Ausgangspunkt für Diskussionen, die manchmal ziemlich ausufern. Apropos: Knut trägt fast immer einen zerknitterten Leinenkittel, in dessen Taschen man alles
Mögliche findet – von Bindedraht bis zu einem vergilbten Notizblock, auf dem „Farbstudien 2016“ steht.